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Neuer Förderturm am „Kleinen Johannes“: Richtfest in Arzberg

Ein Stück Bergbaugeschichte kehrt zurück: Mit einem Richtfest wurde die Fertigstellung des neuen Förderturms auf dem historischen Bergwerksgelände „Kleiner Johannes“ in Arzberg gefeiert. Rund 50 Gäste waren dabei, als das Richtbäumchen an der Turmspitze grüßte und der Zimmermann den traditionellen Richtspruch vortrug.

Unter den Gästen waren die stellvertretende Landrätin Martina von Waldenfels, Arzbergs Bürgermeister Michael Fuchs, der Hauptvorsitzende des Fichtelgebirgsvereins Rainer Schreier sowie die Geschäftsführerin des Naturparks Fichtelgebirge, Dr. Michaela Marth-Busch.

Ein neues Wahrzeichen für Arzberg

Mit dem Förderturm erhält das ehemalige Bergwerksgelände ein weithin sichtbares Zeichen seiner Geschichte. Hier wurde einst Eisenerz gewonnen – ein wichtiger Teil der Bergbau- und Industriegeschichte des Fichtelgebirges.

Der Wiederaufbau ist das Ergebnis langjährigen Engagements und vieler ehrenamtlicher Arbeitsstunden. Der Fichtelgebirgsverein als Projektträger, der Arbeitskreis „Kleiner Johannes“ sowie die Stadt Arzberg und ihr Bauhof haben wesentlich zur Umsetzung beigetragen.

Bergbaugeschichte zum Entdecken

Bis zur Fertigstellung des Gesamtprojekts stehen noch Arbeiten an der Beschilderung und der Gestaltung des Geländes an. Auch die historische Schmiede soll künftig Einblicke in die traditionelle Eisenverarbeitung geben. Langfristig ist geplant, den historischen Stollen wieder für Besucher zugänglich zu machen.

Der Naturpark Fichtelgebirge begleitet das Vorhaben im Rahmen der Förderung nach den Landschaftspflege- und Naturparkrichtlinien (LNPR). Die offizielle Einweihung des Geländes ist nach Abschluss der Gesamtmaßnahme für das Frühjahr 2027 vorgesehen.